Na slědach Krabata - Wutrobnje witajće do dwurěčneje Łužicy
Auf den Spuren des Krabat - Herzlich Willkommen in der zweisprachigen Lausitz
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KRABAT e.V. erhält Sächsischen Bürgerpreis 2018

KRABAT e. V. erhält Sächsischen Bürgerpreis 2018 Völlig überraschend erhielt am Dienstag der KRABAT e. V. für seine ehrenamtliche Arbeit in der Kategorie „Gesellschaftlich-soziales Engagement“ den Sächsischen Bürgerpreis, für den es allein in dieser Kategorie 44 Nominierungen gab. Laudatorin Birgit Munz, Vizepräsidentin des Oberlandesgerichts Dresden und seit 2007 zusätzlich Präsidentin des Verfassungsgerichtshofes des Freistaates Sachsen würdigte den Verein für seine Idee einer KRABAT-Region, bei der die Sagengestalt zu einer regionalen Marke entwickelt wird und Identität schafft. Der Verein verstehe sich als Netzwerk, in dem Kommunen, Vereine, Unternehmen und Einzelpersonen zusammenarbeiten. Ziel ist es, die Region wirtschaftlich, touristisch und gesellschaftlich zu entwickeln. Dabei geht es insbesondere um die Bewahrung von ländlichen Bräuchen und Traditionen sowie der sorbischen Sprache und Kultur. Darüber hinaus schlägt der Verein mit seinem Engagement Brücken bis nach Kroatien, der Heimat von Johann von Schadowitz, der historisch belegbaren Person zur Sagengestalt des KRABATs. Gemeinsam mit der Stiftung Frauenkirche Dresden und der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank würdigt der Freistaat in 5 Kategorien Vereine, Initiativen, Institutionen oder Einzelpersonen für ihren herausragenden Einsatz für die Gesellschaft, für Toleranz und für Demokratie. Die große Bandbreite des bürgerschaftlichen Engagements zeigt sich erneut in der hohen Anzahl von 114 Nominierungen. Die Festrede der Veranstaltung in der Unterkirche der Frauenkirche Dresden hielt Ministerpräsident Michael Kretschmer.

KRABAT-Ausstellung eröffnet

Serbski muzej - Sorbisches Museum, Bautzen

 

Die Eröffnung der Sonderausstellung unter hoher Beteligung verlaufen! -

Wčerawše wotewrjenje wosebiteje wustajeńcy wuspěšnje wotbežało!

(deutscher Text unten)

 

160 hosći dožiwi swjatočne wotewrjenje wustajeńcy “KRABAT. Muž. Mytos. Marka.” při kotrymž čłonojo Cravat Regimenta čestne wobrubjenje wobstarachu.

Nimo zastupjerjow projektneho teama postrowištaj hosći: patron projekta, čestny konsul Republiki Chorwatska w Sakskej dr. Neumann kaž tež Nikola Albaneže – Academije Cravatica.

 

160 Gäste wohnten gestern der feierlichen Eröffnungsveranstaltung der Sonderausstellung “KRABAT. Mensch. Mythos. Marke.” bei. Mitglieder des Cravat Regiment sorgten für die ehrenvolle Umrahmung.

Neben den Mitgliedern des Projektteams gab uns das Wort: als Projektschirmherr der Honorarkonsul der Republik Kroatien in Sachsen Dr. Neumann und Herr Nikola Albaneže von der Academia Cravatica.

Monika Bracika vom slowenischen Krabatverein zieht ein positives Fazit der Regionalkonferenz

Monika Bracika vom slowenischen Krabatverein zieht ein positives Fazit der Regionalkonferenz.

Zum Thema „Krabat, der erste Leader-Akteur“ fand zum Auftakt des 15. Krabatfestes die Regionalkonferenz der Förderregion Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft statt. Rund 45 Teilnehmer tauschten dabei ihre Erfahrungen aus. Dazu gehörte auch Unternehmerin Monika Bracika aus der Region Zumberak im Grenzgebiet Kroatien/ Slowenien. Sie ist Mitbegründerin des Krabatvereins Radowice (Slowenien) und spricht im SZ-Interview über ihre Eindrücke von der Konferenz.

Frau Bracika, worüber informierten Sie in der Regionalkonferenz?

Ich informierte über die aktuellen Projekte und Vorhaben, die wir in Kroatien und Slowenien in Zusammenhang mit Krabat aufbauen und aufgebaut haben. Zu diesen Projekten zählt ein Uskoken-Informationszentrum, ein Krabat-Kinderdorf, ein Schadowitz-Reisebüro, das mit Fördergeldern aufgebaut wird, der Austausch von kulinarischen Produkten, für die ich in den vergangenen Tagen hier bereits konkrete Verträge unterzeichnen konnte.

Und das ist noch nicht alles. Nein, es ging auch um unsere Beteiligung an der Ausstellung in Bautzen und die Vorbereitung von eigenen Ausstellungen zu den kroatischen Garden in Dresden und in Potsdam, letztlich aber auch die Vorbereitung des nächsten Krabatfestes in Slowenien. Es soll im Mai 2017 stattfinden. Was hat Ihnen die Regionalkonferenz gegeben? Die Regionalkonferenz hat mit vor allem gezeigt, wie Projektvorhaben richtig umgesetzt werden können, welche Reserven wir noch haben, und dass wir in der Zukunft noch vieles gemeinsam bewegen können, wenn wir es nur wollen.

Was berührt Sie so stark an der Figur des historisch verbürgten kroatischen Obristen Johann von Schadowitz?

Johann von Schadowitz (später in der Sage Krabat genannt) hat viel bewegt. Und das über seinen Tod hinaus bis in die Gegenwart und Zukunft. Er ist ein Vorbild, genauso wie es die Lausitzer Region für unsere Region in Kroatien/ Slowenien ist. Die Konferenz gab mir ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, des Stolzes und der Freude. Sie zeigt mir auf, dass wir noch viele Möglichkeiten haben, unser Land und unsere Region zu entwickeln. Johann von Schadowitz war ein Macher, ein Schaffer, unermüdlich und erfolgreich. Und diese Eigenschaften wollen wir für uns erschließen.

Welchen Wert hatte die Konferenz für das Zusammenwachsen der Lausitz und Zumberak?

Die Konferenz zeigte eines sehr deutlich – das ist der wille zur Zusammenarbeit. Krabat war dabei der Wegweiser und vor allem ein Regionalmanager. Er realisierte viele Aktionen zur Entwicklung seines Vorwerkes in Groß Särchen und beeinflusste damit unbemerkt die Region sogar überregional. Er arbeitete bereits damals nach den Grundprinzipien der Regionalentwicklung, die wir auch bei uns einsetzen. Der Erfahrungsaustausch mit der Lausitz zeigte, dass wir uns gar nicht so fremd sind und viele Gemeinsamkeiten haben.

(Gespräch: Andreas Kirschke)

 

 

 

 

 

OHTL-Regionalkonferenz 2016 - Prolog zum Krabatfest

„Krabat, der erste Leader-Akteur“ OHTL-Regionalkonferenz 2016 - der Prolog zum Krabatfest

„Krabat, der erste Leader-Akteur“ –

unter diesem Thema lädt das Regionalmanagement der Leader-Region Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft (OHTL) am 12. August 2016 zur Regionalkonferenz 2016 ein. Thema und Zeitpunkt als Prolog zum Krabatfest sind nicht zufällig gewählt. Die neuesten Forschungen zum Leben des Johann von Schadowitz, dem historischen Vorbild des Krabat, zeigen, dass dieser die Ideen der Regional-entwicklung bereits im 17./ 18. Jahrhundert nutzte und das Krabatfest selbst, ist ein Leader-Projekt der ersten Stunde. Das Festprogramm wird finanziell aus dem Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2014 bis 2020 gefördert.

Erstmals präsentiert der Krabatforscher Hans-Jürgen Schröter historische Fakten und Wissen, wie Schadowitz als Kommandeur der kurfürstlichen Leibgarde und Gutsherr des Vorwerkes in Groß Särchen in der Region mit Akteuren arbeitete, Netz-werke bildete, Aktionen gestaltete und strategische Partnerschaften auch mit Hilfe des königlich-sächsischen Hofes in Dresden umsetzte. „Schadowitz war ein aktiver Regionalmanager, der nicht nur momentbezogen sondern in die Zukunft dachte – er hat die Lebensverhältnisse der Menschen auf dem Lande verbessert“, konstatiert Schröter.

Was macht ein Regionalentwickler heute? Was hat der Sorgenbrief des Krabat an den sächsischen Königshof von 1692 mit der Leader-Entwicklungsstrategie der OHTLRegion von 2015 zu tun? Welche Projekte und Aktionen können morgen gefördert werden und welche Startprojekte gibt es neben dem Krabatfest bereits? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Regionalkonferenz. Als Pilotvorhaben wird das für 2017 geplante Kooperationsprojekt >Krabat-Ausstellung< zwischen den Leader-Regionen OHTL und dem Lausitzer Seenland vorgestellt.

Mit Hilfe europäischer und sächsischer Fördermittel können bis 2020 investive und nichtinvestive Vorhaben im ländlichen Raum gefördert werden.

„Mit unserem Bericht von der Arbeit des letzten Jahres, wollen wir nicht nur zurückschauen, sondern >mit Krabats Hilfe< die Ideensuche für neue sinnvolle Projekte anregen“, sagt André S. Köhler vom OHTL-Regionalmanagement.

Mit besonderer Spannung wird der Vortrag von Monika Bracika aus der Zumberak-Region im Grenzgebiet Kroatien und Slowenien erwartet. Die Unternehmerin bringt die Uskokengarde zum Krabatfest und ist in der Oberlausitz bereits seit längerer Zeit unterwegs, um Menschen zu vernetzen, Produkte auszutauschen und neue Beziehungen aufzubauen. Ihre Ideen streifen die Gebiete Tourismus, Mode und Wirtschaft. Die OHTL-Regionalkonferenz richtet sich an alle, die ein aktives Interesse an der Entwicklung ihrer Heimat haben und als Prolog natürlich an alle Krabatfest- Besucher.

Im Anschluss erfolgt die offizielle Festeröffnung auf dem Marktplatz Wittichenau. www.krabatfest.de

Programm OHTL-Regionalkonferenz 2016: „Krabat, der erste Leader-Akteur“

Fr, 12.08.2016, 16 Uhr Alter Bahnhof, Am Bahnhof, 02997 Wittichenau

Hans-Jürgen Schröter (Wittichenau) Johann von Schadowitz – der erste Regionalentwickler neue Forschungen zum „echten“ Krabat

Rudolf Richter und André S. Köhler (Königswartha) Regionalentwicklung in der LEADER-Region Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Monika Bracika (Zumberak Kroatien/Slowenien) Krabat-Ideen fürs Regionalmarketing in Osteuropa Vorstellung von geplanten Projekten

 

Einweihung der Informationstafel am Krabatradweg

Am Sonntag, dem 22.05.2016 wurde an der KRABAT Milchwelt in Kotten eine neue Informationstafel aufgestellt. Der Frühjahrsmarkt der MKH Wittichenau war Anlass dazu, diese Tafel in aller Form gebührend einzuweihen.  

 

 

Handwerker zum KRABAT-Fest in Wittichenau gesucht

Wittichenau lädt Handwerker ein, sich auf dem Krabat-Fest zu präsentieren

 

Die Stadt Wittichenau lädt Handwerksbetriebe aus dem Gebiet der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft ein, ihre Dienstleistungen beim 15. Krabat-Fest vorzustellen. Das Fest findet vom 12. bis 14. August 2016 rund um den Marktplatz in Wittichenau statt. Am Samstag und Sonntag soll ein regionaler Handwerkermarkt öffnen. „Dafür suchen wir insbesondere traditionelle Handwerksbetriebe, die ihr Können auf dem Markt zeigen oder Mitmach-Angebote präsentieren“, sagt Beate Hufnagel vom Organisationskomitee der Stadt Wittichenau.

 

Neben dem Handwerkermarkt sind für das Volksfest zahlreiche weitere Aktionen in Vorbereitung. So wird es an dem Augustwochenende eine Modenschau, einen Viehmarkt, einen Mittelaltermarkt, eine Theaterbühne, Livemusik, Feuerwehrwettkämpfe, eine Kreativmeile sowie Krabat-Buch- und Filmpräsentationen geben.

 

Das Krabat-Fest wird seit 2002 jährlich veranstaltet. Es soll helfen die Krabatregion, dessen Traditionen und Produkte unter Gästen bekannter zu machen und zu einem größeren Zusammenhalt in der Region beitragen. Wittichenau hat das Fest 2008 schon einmal ausrichten dürfen. Damals fand es im Ortsteil Sollschwitz statt. Für die 15. Auflage des Festes wollen die Wittichenauer ein umfangreiches Programm auf die Beine stellen und zwischen Dresden, Cottbus und Görlitz bewerben. Die Organisatoren rechnen mit mehreren tausend Besuchern.

 

Informationen und Anmeldung:
Stadtverwaltung Wittichenau, Ansprechpartnerin: Beate Hufnagel, Telefon: 035725/ 75520

11.04.2016

Vorstandswahl des Krabat e.V.

KRABAT e.V. - Verein zur regionalen Entwicklung in der zweisprachigen Lausitz Am Montag, dem 04.04.2016 wurde in der Schwarzen Mühle zu Schwarzkollm der Vorstand des Krabat e.V. neu gewählt. Hier der Vorstan des Krabat e.V. v.l.: Ralf Kellner, Kraus Wolfgang, Reiner Deutschmann( Vors.), Jörg Mücke, Simone Zschiesche( Schatzmeisterin), Hans-Jürgen Schröter( Stellv.), Sven Helm nicht auf dem Foto: Thomas Zschornak, Alfons Rycer

13.10.2015

Krabatverein zieht weite Kreise

Krabatverein zieht weite Kreise

Ein durchaus zauberhaftes Jahr 2015 kann der Krabatverein bilanzieren., auch wenn es natürlich noch nicht ganz vorbei ist. Vor allem die intensive Fortsetzung der Kontakte in die Krabatregion Zumberak im Grenzgebiet von Kroatien und Slowenien haben dem Verein neuen Schwung verliehen. Esrt seit zwei Jahren weiß die Herkunftsregion des Obristen von Schadowitz, dass der kroatische Auswanderer Janko Sajatowic vor 300 Jahren nicht nur steile Karriere am sächsischen Hof gemacht hat, sondern als Krabat auch zur wichtigsten Sagengestalt der Lausitz geworden ist. Die Zumberak-Region und der Krabatverein sind fasziniert von den Möglichkeiten der Zusammenarbeit, die sich ja nicht nur touristisch anbietet. „Wir haben es hier mit einem Spannungsbogen der europäischen Geschichte zu tun, der weit in die Gegenwart mit ihren aktuellen Herausforderungen reicht.“ So Reiner Deutschmann, Vorsitzender des Krabatvereins. Seit Juni pflegt man enge Kontakte mit dem kroatischen Honorarkonsul Dr. Peter Neumann, der auch am Osteuropainstiut wirkt. Es war nicht schwer, ihn für die grenzübergreifende Kooperation zu gewinnen. Es gab bereits zahlreiche Aktivitäten und Begegnungen. Das Jahr begann im Januar mit einem Krabat-Symposium in Ozalj, setzte sich mit der Teilnahme von sage und schreibe 17 Ausstellern aus Kroatien und Slowenien auf der Messe WIR in Kamenz und der kroatischen Gruppe Dragatus am Internationalen Folklorefestival in Crostwitz fort und fand seinen Höhepunkt mit dem erstmals in der Region Zumberak und nicht bei uns in der Lausitz ausgerichteten Krabatfest. Sowohl der RBB in der ARD, als auch das kroatische Fernsehen dokumentierten diese Zusammenarbeit bereits. Eine weitere Qualifizierung erfährt die Zusammenarbeit durch eine entstandene Kooperationsvereinbarung mit dem slowenischen Krabat-Verein Radovica, eine Unterstützung des Teams um Joze Matekovic z.B. in dessen Krabat-Schule, die vor allem Kultur und Deutschunterricht bietet, sowie im Dorfmuseum. Auf deutscher Seite soll das Thema Krabat im Leader-Gebiet „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“ förderfähig gemacht werden, wofür die Kooperation mit der Zumberak-Region eine Voraussetzung ist. Dieses Vorhaben wird vom Landkreis Bautzen und der Marketinggesellschaft Oberlausitz unterstützt. Für 2016 ist ein Höhepunkt die Durchführung des 15. Krabat-Festes vom 12. bis 14.August in Wittichenau. Gespannt sein darf man auf die zu erwartende Biografie „Johann von Schadowitz“ von Hans-Jürgen Schröter sowie die Sonderausstellung zu JKrabat „Janko Sajatovic. Ein Krabat in der Lausitz“ im Sorbischen Museum Bautzen in Kooperation mit dem Stadtmuseum Schloss Hoyerswerda und der Energiefabrik Knappenrode mit der Unterstützung durch die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie Museen in Kroatien und Slowenien.

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Empfang des kroatischen Honorarkonsul Dr. Peter Neumann zum Nationalfeiertag d. Republik Kroatien in Dresden

Empfang des kroatischen Honorarkonsul Dr. Peter Neumann zum Nationalfeiertag der Republik Kroatien am 13.08.2015 in Dresden. Unser KRABAT e.V. durfte die kroatischen Wurzeln der Sagenfigur KRABAT präsentieren. KRABAT-Darsteller Wolfgang Kraus war es vorbehalten, den "Staatsempfang" in Dresden mit Erhellendem zum Leben und Wirken des Kroaten Johann von Schadowitz, auf den die Sagfigur Krabat zurückgeht, zu bereichern. 

Oppacher findet Krabat zauberhaft

Wochenkurier / Sascha Hache | 27.02.2013

„Wandern, Radeln und zauberhafte Traditionen. In der Oberlausitz lebt es sich gut.“ So schreibt es der Getränkehersteller Oppacher Mineralquellen auf seiner Internetseite. Gerade das Zauberhafte der Oberlausitz findet jetzt seinen Weg ins Sortiment von Oppacher – eine neue Krabat-Kräuter-Limonade erlebte am Montag ihre Weltpremiere.

Eine Kräuter-Limonade und drei neue kulinarische Touren machen die Oberlausitz jetzt schmackhaft erlebbar
Eine mit Holunderblüten und Ingwer verfeinerte Kräuterkomposition soll im Zusammenspiel mit Oppacher Quellwasser jetzt als Botschafter der Oberlausitzer Genussregion den Siegeszug durch die Getränkemärkte des Landes antreten. Und dies sogar noch für einen guten Zweck – neben einer Geldspende kann sich der Krabat-Verein aus Schwarzkollm über einen Teil der Erlöse aus dem Verkauf des Durstlöschers freuen.

Pegasus trifft Krabat

Das Unternehmen mit dem sagenumwobenen, geflügelten Pferd „Pegasus“ im Firmenlogo verfolgt damit konsequent seine Philosophie: Aus der Oberlausitz – für die Oberlausitz. Auch zur Freude von Holm Große, dem Geschäftsführer der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz (MGO), die den Findungsprozess der beiden Partner – Verein und Unternehmen – moderierend begleitet hat. „Das Entstehen der Kräuter-Limonade ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich zwei starke Marken – Oppacher und Krabat – zum gegenseitigen Vorteil finden  und mit ihrer Bekanntheit voneinander profitieren können“, erklärt der Marketingfachmann.
So wurde auf dem Etikett der Limonadenflaschen, neben einem geflügelten Krabat und der „Schwarzen Mühle“, ein Link zur Internetseite der Krabatregion platziert. Auf dieser gibt es dann für alle Limo-Trinker Infos zur zweisprachigen Lausitz und natürlich der Krabat-Legende. Parallel begleiten auf der Oppacher-Homepage verschiedene Gewinnspiel-Aktionen und eine weitere Verlinkung zum Krabat-Verein die Markteinführung des Jahres für den Getränkehersteller.

Zwei zauberhafte Partnerschaften wurden am Montag in Bautzen besiegelt. Während sich Krabat-Darsteller Wolfgang Kraus (rechts) mit Oppacher-Chef Eric Schäffer (Mitte) über eine Krabat-Kräuter-Limonade freuen durfte, besiegelten der Getränkehersteller und die Marketing-Gesellschaft Oberlausitz in Person von Geschäftsführer Holm Große (links) eine erweiterte Kooperation im Tourismus- und Regionalmarketing. Foto: MGO

Vertrag verlängert

„Für beide Seiten eine absolute Win-Win-Situation“, weiß Holm Große aus eigener Erfahrung. Denn Oppacher ist ebenfalls seit vielen Jahren ein treuer Partner der MGO in Sachen Tourismus- und Regionalmarketing. Finanzielle Unterstützung aus Oppach erfahren bereits u.a. die Initiativen „Oberlausitz Aktiv“ mit den Schwerpunkten Wandern und Radwandern sowie „Oberlausitz genießen“ mit den Höhepunkten Oberlausitzer Genussfestival und Lausitzer Fischwochen. Am Montag wurde die Verlängerung dieser Kooperation schriftlich um zwei weitere Jahre fixiert. Mit einer Neuheit – der Unterstützung der Marketingaktivitäten im Bereich Kinder- und Jugendtourismus durch Oppacher. Holm Große ist guter Hoffnung, dass diese Kooperation die Oberlausitz noch bekannter machen kann.

Kulinarische Touren

Ebenso wie die kulinarischen Touren für Bewohner und Gäste der Oberlausitz, die seit etwa anderthalb Jahren von der MGO entwickelt werden. Neben einer Käse- und einer Karpfen-Tour gibt es ab sofort  buchbare Angebote von insgesamt vier Touren für Biergenießer in Görlitz.
Als Ergänzung zu den bereits bekannten 0,33 Liter-, 0,5 Liter- und Braumeister-Touren in der Landskron Brau-Manufaktur, erlebt jetzt eine „Bier-Genuss-Tour am (k)östlichen Anfang Deutschlands“ ihre Premiere. Besonderer Clou an diesem Angebot des Restaurants und Brauhauses Obermühle: Kulturprogramm, Bootsfahrt auf der Neiße sowie Bierverkostung und Sudhausvesper umrahmen für alle Teilnehmer das Brauen des eigenen Bieres – unter „fachfröhlicher“ Anleitung. Aber nicht nur in Görlitz sind schmackhafte Beispiele Oberlausitzer Braukunst erlebbar, sondern auch in Bautzen, Großröhrsdorf, Wittichenau, Lieske, Löbau und Eibau.

Mehr Infos: www.oberlausitz.com


26.02.2013 - BILD


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